Aufklärungsbogen Anästhesie › Papierlose Prämedikation
Weniger Papier · Prämedikation
Papierlose Prämedikation: Anamnese digital am Tablet erfassen
Patientinnen und Patienten beantworten die Gesundheitsfragen vor dem Gespräch am Tablet. Das Praxisteam sieht Auffälligkeiten sofort, ausgedruckt wird erst der unterschriftsreife Bogen.
Handschriftlich ausgefüllte Anamnesebögen kosten Zeit: Das Team muss sie entziffern, abtippen oder ablegen. Mit der papierlosen Prämedikation verlagert sich das Ausfüllen auf das Tablet. Gemeint ist: Es gibt kein handschriftlich auszufüllendes Formular mehr. Am Ende steht weiterhin ein Ausdruck zum Unterschreiben, damit Einwilligung und Gespräch dokumentiert sind.
Vom Tablet in die Akte
- Große Felder, klare Fragen: Persönliche Angaben und Gesundheitsfragen werden Schritt für Schritt abgefragt, die Schrift ist gut lesbar.
- Ja/Nein-Antworten: Auffälligkeiten sind für das Praxisteam sofort sichtbar. Der Bogen wertet sie nicht medizinisch aus; die Beurteilung bleibt bei der Ärztin oder dem Arzt.
- Automatisch gespeichert: Die Eingaben liegen lokal auf dem Gerät. Unterbrechungen sind kein Problem.
- Vollständigkeitsprüfung: Fehlt noch etwas, fragt der Bogen mit dem Hinweis „Noch nicht alles ausgefüllt“ nach. Wird ein unvollständiger Bogen trotzdem gedruckt, trägt der Ausdruck den Vermerk „Entwurf – unvollständig“.
- PDF für Praxis und Patient: Es gibt ein PDF für die Dokumentation der Praxis und eine Kopie für die Patientin oder den Patienten, jeweils mit Ihrem Briefkopf und Logo.
Platz für das ärztliche Gespräch
Der Bogen ersetzt das Gespräch nicht, er bereitet es vor. Auf dem Ausdruck ist Platz für Gesprächsnotizen und Unterschriften. Der Bogen ist kein Medizinprodukt, gibt keine Empfehlungen zu Diagnose, Therapie oder Narkoseverfahren und berechnet keine Risiken.
Übergabe ins Anästhesieprotokoll per QR-Code
Nutzen Sie zusätzlich das digitale Anästhesieprotokoll, übernehmen Sie die Angaben am OP-Tag per QR-Code. Der Code wird direkt auf dem Praxis-Gerät erzeugt und eingelesen und geht über keinen Server. Ihr Praxis-Zugang funktioniert in beiden Anwendungen, ein zweites Konto ist nicht nötig.
Datenschutz
Die Patientenangaben bleiben im Browser des Praxis-Geräts. Nach dem Ausdruck löscht das Team sie mit einem Klick. Zur Abrechnung geht nur ein Zähl-Ereignis ohne Namen und ohne medizinische Inhalte an den Server.
Was es kostet
1,00 € pro finalisiertem Bogen. Gezählt wird beim Drucken, ein abgebrochener Bogen kostet nichts, mehrfaches Drucken ebenfalls nicht. Mit Übernahme per QR-Code in das Anästhesieprotokoll zahlen Sie für Aufklärung und Protokoll zusammen 1,00 € pro Fall, ohne Übernahme sind es 2,00 €. Eine Einrichtungs- oder Grundgebühr gibt es nicht. Wie die Aufklärung insgesamt abläuft, lesen Sie unter Digitale Patientenaufklärung in der Anästhesie.

FAQ
Häufige Fragen.
Ist die Prämedikation dann komplett ohne Papier? ▶
Das Ausfüllen erfolgt digital am Tablet. Für Unterschrift und Patientenakte gibt es einen Ausdruck bzw. ein PDF.
Wertet der Bogen die Antworten medizinisch aus? ▶
Nein. Der Bogen erfasst und dokumentiert die Angaben und macht Auffälligkeiten sichtbar. Er ist kein Medizinprodukt, die Beurteilung bleibt bei der Ärztin oder dem Arzt.
Wie kommen die Angaben ins Anästhesieprotokoll? ▶
Per QR-Code direkt auf dem Praxis-Gerät. Der Code geht über keinen Server. Aufklärung und Protokoll zählen dann als ein Fall.
Was passiert, wenn der Bogen nicht vollständig ausgefüllt ist? ▶
Der Bogen fragt nach. Wird er dennoch gedruckt, trägt der Ausdruck den Vermerk „Entwurf – unvollständig“.
Weniger Papier. Bessere Aufklärung.
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